Integration auch beim WFV

Kreisfußballwart Jörn Metzler (l.) überreicht dem WFV-Vorsitzenden Sascha Schmidt den Förderbescheid.

500 Euro gab es auch für den FV Weilburg. Den entsprechenden Zuwendungsbescheid überreichte Kreisfußballwart Jörn Metzler an den Vorsitzenden Sascha Schmidt. Der C-Ligist setzt sich wie viele andere Vereine im Fußballkreis Limburg-Weilburg in der Integration von Flüchtlingen ein. Die "Egidius-Braun-Stiftung" hat eigens dafür einen großzügigen Förderungstopf eingerichtet, aus dem bereits rund 20 heimische Clubs bedacht worden sind. Beim WFV kickt derzeit ein junger Spieler aus Gambia, zwei weitere Pässe sind beantragt. Wie Sascha Schmidt berichtete, hat der Traditionsverein das Glück, mit seinem Kapitän Patrick Link einen examinierten Erzieher in seinen Reihen zu haben, der bei der Integrationsarbeit ein wichtiger Helfer ist.

Der WFV im Geschäftsjahr 2016

v.l. Ronny Kehrer, Sascha Schmidt, Nicole Schmidt, Patrick Kirste, Patrick Link und Stefan Roos.

Die Mitgliederversammlung wählte am 02.04.16 ihren Vorstand und schickt den 1. Vorsitzenden Sascha Schmidt einstimmig in die 3. Amtszeit. Als 2. Vorsitzenden wurde Ronny Kehrer von der Versammlung gewählt. Ebenfalls für die 3. Amtszeit wurde Nicole Schmidt gewählt. Patrick Link und Patrick Kirste komplettieren das Feld mit dem Amt der Kassenprüfer.

FV Weilburg sichert den Spielbetrieb

Neuer Coach beim WFV: Thomas Mattlehner (56).

Mit einem neuen Trainer und einigen personellen Veränderungen geht der FV Weilburg das Restprogramm in der Gruppe 1 der Fußball-C-Liga an.

So hat der 56-jährige Thomas Mattlehner (Foto: privat) die sportliche Verantwortung übernommen, nachdem sich der WFV und Dieter Hannappel (zum TuS Waldernbach II) im Herbst getrennt hatten. Der neue Coach, der zuvor schon in Diensten des SC 99 Bad Homburg, von Eintracht Oberursel, der SG Hundstadt, des SV Allendorf, des SC Ennerich, der SG Gaudernbach/Hasselbach und der SG Wirbelau/Schupbach war, kann dabei auf die Zugänge Lukas Wilk (SV Wolfenhausen), Senad Hadzijaj (TuS Haintchen), Leon Weymann, David Faust, Viktor Schweizer (alle TSV Bissenberg), Daniel Otto, Morgan Selimovic (beide SV Allendorf), Tobias von Speicher (SG Altenkirchen/Neukirchen), Adam Gudaj (SG Niedershauen/Obershausen) sowie den 17-jährigen Sandro Klomann bauen.

WFV-Coach Mattlehner mit seinen Neuzugängen. Auf dem Bild fehlt Viktor Schweizer.

"Zum Trainingsauftakt waren 23 Jungs da. Damit sollte der Spielbetrieb gesichert sein", freut sich der Vorsitzende Sascha Schmidt, nachdem sein Team bislang zwei Spiele aus personellen Gründen kampflos abgeben musste und bei der nächsten Absage aus der Meisterschaft ausscheidet. Allerdings hat der FV Weilburg auch Abgänge zu beklagen, haben doch Patrick Kirste (SV Wolfenhausen), Kai Kreuzer (Niederlauken), Jan Wisser (Winkels/Probbach/Dillhausen), Peter Stroh (SC Niedergirmes) und Sebastian Jahn (zuvor Zweitspielrecht) den Traditionsverein wieder verlassen. (bk)

Baubeginn für Kunstrasenplatz

Begonnen haben am 22. Oktober 2015 die Arbeiten für den Bau eines Kunstrasenplatzes mit Leichtathletikanlagen im Weilburger Stadion. Die Gaudernbacher Baufirma Schütz ist mit schwerem Gerät angerückt. Sie hat den bisherigen Rasenplatz und die Rundlaufbahn beseitigt. Der Erdaushub verbleibt auf dem Gelände und wird dort verbaut. Durch den gegenüber der ursprünglichen Planung späteren Baubeginn wird sich die endgültige Fertigstellung der Anlage auf Juni 2016 verschieben.

Die Laufbahn aus Kunststoff und die übrigen leichtathletischen Wettkampfstätten werden erst im Frühling fertig werden. Vorgesehen sind neben der 100-Meter-Laufbahn eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage sowie Flutlichtmasten.

Der Weilburger FV bestreitet seine noch ausstehenden Heimspiele bis auf weiteres auf dem Hartplatz in Edelsberg. 

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Kunstrasenplatz in Weilburg

Foto: privat

Das Weilburger Stadion hinter dem Gymnasium Philippinum wird einen Kunstrasenplatz, eine 100-Meter-Laufbahn eine Weitsprung- und Kugelstoßanlage und Flutlichtmasten bekommen. Auch das Funktionsgebäude soll renoviert werden. Die Maßnahmen werden voraussichtlich 710 000 Euro kosten und im Sommer 2015 verwirklicht.

Umgesetzt werden die Maßnahmen von der Spielgemeinschaft (SG) Oberlahn unter der Federführung des Turn- und Sportvereins Kubach. Projektleiter ist der zweite Vorsitzende des TuS Kubach Rainer Staffa.

Hermann Klaus hat jetzt den Förderbescheid des Hessischen Sport- und Innenministeriums in Höhe von 200 000 Euro dem Turn- und Sportverein Kubach überreicht. Die Stadt Weilburg und der Landkreis unterstützen das Vorhaben mit jeweils 150 000 Euro. Die vier Vereine der SG Oberlahn – der TuS Kubach, der TuS Kirschhofen, der Sportverein (SV) Edelsberg und der SV Odersbach – bringen gemeinsam 210 000 Euro für das Projekt auf. Das Geld kommt aus dem Eigenkapital der Vereine und von Sponsoren. Die Vereinsmitglieder werden darüber hinaus Eigenleistungen erbringen. Zusätzlich kann jeder der vier Vereine Zuschüsse vom Landessportbund beantragen. „Das sind immer nur kleine Summen, so dass wir 25 000 Euro zusammenbekommen könnten“, sagte Staffa.

Zwölf Vertreter der SG Oberlahn waren zur Übergabe des Förderbescheides ins Vereinsheim des TuS Kubach gekommen. Ursprünglich hatte der TuS Kubach die Idee, auf seinem Sportplatz Kunstrasen verlegen zu lassen. „Das ist etwa 15 Monate her. Roger Heil sagte, er wünschte sich einen Kunstrasenplatz, damit sein Sohn darauf spielen kann, wenn der 18 ist“, erinnerte sich Staffa. Um das Projekt zu realisieren hätte der TuS ein Darlehen aufnehmen müssen. Nach Gesprächen mit Bürgermeister Hans-Peter Schick (parteilos) und Landrat Manfred Michel (CDU) geriet das Weilburger Stadion in den Fokus, außerdem wurde die SG Oberlahn mit ins Boot geholt. Damit werden die Kosten und die Verantwortung für das Projekt auf vier Vereinsschultern verteilt.

2000 Stunden bespielbar

Derzeit ist der Landkreis Limburg-Weilburg Eigentümer des Stadions und des Funktionsgebäudes. Die SG würde nach den Arbeiten die Anlage übernehmen und für die Unterhaltungskosten aufkommen. In welcher Form dies geschehen wird, sei noch nicht entschieden, sagte Rainer Staffa. Möglich wäre Kauf, Erbpacht oder Ähnliches. Weilburg sei in der Gegend die einzige Kommune ohne Kunstrasenplatz. Mit dem neuen Platz würde man den Standort für den Sport attraktiver machen, sagte Staffa. „Es gibt immer weniger junge Leute. Wenn wir keine Attraktivität bieten, gehen diese Leute in andere Vereine oder Regionen.“

Auch die Arbeit als Spielgemeinschaft sei mit einem Kunstrasenplatz einfacher. In der SG trainieren zwölf Jugendmannschaften, zwei Seniorenmannschaften und zwei alte Herren-Mannschaften. Im Vergleich zu einem Naturrasenplatz könne man einen Kunstrasenplatz häufiger nutzen. „Der Kunstrasenplatz kann über 2000 Stunden bespielt werden. Bei einem Naturrasenplatz ist nach 400 bis 440 Stunden Schluss“, erklärte Staffa. Außerdem sei man auf dem Kunstrasenplatz unabhängiger von der Witterung. Die geplanten Flutlichtmaster ermöglichten zusätzlich das Spielen in Dunkelheit.

Auch der Fußballverein Weilburg, der derzeit das Stadion nutzt, soll künftig dort trainieren und spielen können, sagte Staffa. Die angrenzenden Schulen, vorrangig das Gymnasium Philippinum – werden das Stadion weiterhin für den Schulsportnutzen können.

Der theoretische Teil sei mit der Übergabe des Förderbescheides bereits erreicht, sagte Staffa. Im kommenden Jahr sollen die Planungen konkreter werden. Hermann Klaus bezeichnete das Projekt als etwas „nicht Alltägliches“ und lobte die gute Zusammenarbeit mit dem Verein im Vorfeld.

 

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